Risse? Setzungen? Gebäude in Schieflage?

Wir beraten Sie gerne
Tel. 041 676 00 80

Kostenlose Beratung

Ich wünsche:
eine kostenlose Beratung vor Orteine telefonische AuskunftDokumentationen

Falls Sie vor einem Angebot (nach erfolgter Besichtigung) eine rasche und unverbindliche Kostenschätzung wünschen, stellen Sie uns bitte die Pläne des betreffenden Objekts mit markiertem, betroffenem Bereich zu mit einigen Stichworten zur Situation (inkl. Untergrund, sofern bekannt).

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt und es gelten die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen von Google.

Fachmagazin kostenlos erhalten

Ich möchte gerne Ihr Fachmagazin Geo.ACTION im PDF-Format per Mail erhalten (1x jährlich)

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt und es gelten die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen von Google.

Fundamentstabilisierung beim «Palazzo Punta della Dogana», Venedig

Plötzliche Setzungen bei Renovierungsarbeiten

Geschichtlicher Hintergrund

Die Punta della Dogana, «Dogana de Mar» genannt, ist historisch gesehen der Ort, an dem alle in Venedig eintreffenden Waren umgeschlagen, gelagert und verteilt wurden. Das 1677 begonnene Bauwerk ist ein vortrefflicher Aussichtspunkt, der das Becken von San Marco vom Giudecca-Kanal und dem Canal Grande trennt.

Bauwerksgeometrie

Das Hauptgebäude mit trapezförmigem Grundriss misst auf der Seite der Kanal-Gabelung 16 m, auf der Seite zum Campo della Salute hin 75 m. Das Fundament bilden Ziegel- und Formsteinmauerwerk, das durch Kalkmörtel zusammengehalten wird. Das Gebäude ist auf Holzpfählen fundiert.

Ein umfangreiches Bodengutachten (inkl. Untersuchungen vor Ort und Laborprüfungen) bestimmt die Schichtenfolge unter den Kanalmauern wie folgt (beginnend bei -3.44 m unter dem Meeresspiegel):

  • Tiefe Fundamentuntergrund bis -6.00 m wenig belastbarer Bereich, der vorwiegend aus Ton und Schlick mit Einlagerungen von Sand und Holzbruchstücken besteht
  • -6.00 m – -9.00 m sandige Schicht, die deutlich durchlässiger als die vorhergehende Schicht ist
  • -9.00 m – -29.00 m eine Abfolge von tonigen und sandigen Schlickschichten bis zur maximalen Sondierungs- und Bohrtiefe

Schäden in der Gebäudestruktur

Während den Restaurierungsarbeiten entlang des Canale Grande traten an der Kanalmauer und am dahinter liegenden Monumentalbau Anfang Mai 2003 plötzlich Setzungen auf. Das Geotechnische Institut Italien wurde beauftrag, die Gründe und Mechanismen für die Verwerfungen zu untersuchen. Aus der Analyse der Untersuchungsergebnisse und der Überwachung ging hervor, dass die Setzungen durch einen Siphon-Effekt ausgelöst wurden; dieser entstand beim Trockenlegen der Kanalmauer-Gründung zwecks Verlegung des Kronenträgers für die Mikropfähle. Um diese Setzungen beheben zu können, entschloss man sich zur Anwendung des URETEK Deep Injections® Verfahrens.

Der deutlich geschädigte Boden, die Bauweise des Gebäudes, die unterschiedlichen Fundamenttypen sowie die Beeinträchtigung von hydraulischen Möglichkeiten durch die Gezeiten erforderten eine exakte Planung und sehr sorgfältige Umsetzung der Fundament-Konsolidierung.

Unsere Stärken

Kostenlose Beratung

Ich wünsche:
eine kostenlose Beratung vor Orteine telefonische AuskunftDokumentationen

Falls Sie vor einem Angebot (nach erfolgter Besichtigung) eine rasche und unverbindliche Kostenschätzung wünschen, stellen Sie uns bitte die Pläne des betreffenden Objekts mit markiertem, betroffenem Bereich zu mit einigen Stichworten zur Situation (inkl. Untergrund, sofern bekannt).

Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt und es gelten die Datenschutzbestimmungen und Nutzungsbedingungen von Google.

Menü