Ausgangslage
Beim Neubau einer Wohn- und Gewerbe-Liegenschaft mit zweigeschossiger Tiefgarage wurde als Baugruben-Abschluss eine Pfahlwand erstellt. Während den Aushub-Arbeiten stellte man fest, dass mehrere nicht bewehrte Bohrpfähle gebrochen waren. Es bestand das Risiko, dass die Bohrpfähle einbrechen und Wasser sowie Baugrund in die Baugrube eindringen, weshalb man eine rasche Lösung suchte.
LÖSUNG
Die betroffenen Bereiche hinter den Bohrpfählen wurden mittels Kunstharz-Injektionen verfestigt, ver- und abgedichtet, sodass die gebrochenen Bohrpfähle anschliessend problemlos zum Teil abgebrochen werden konnten.
ECKDATEN
Objekt:
Untergrund-Verdichtung hinter Baugrubenabschluss, Raum Zürich
Verfahren:
Uretek Deep Injections
Durchmesser der Abstand der Bohrungen:
horizontal ca. 0.6 m – 0.9 und/oder vertikal ca. 0.5 m
Bohr-/Injektionswinkel:
ca. 5° – 90° von der Baugrube her
Ausdehnungsbereich:
ca. 6 Tiefenstufen, Ausdehnung ca. 1.50 m ab AK Bohrpfahlwand und punktuell vertikal ab OK Terrain
Dauer der Arbeiten:
2 Tage

